Royal Academy of Fine Arts – Trends der Designer von morgen

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Royal Academy of Fine Arts 2017

Letztes Wochenende gab es die jährliche Abschlussmodenschau 2017 der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen. Jedes Jahr kommen etwa 4.000 Menschen aus der Modebranche dorthin, um sich die Namen der kommenden Designer-Generation zu merken. Trends für die neuen Saisons kann man dort natürlich auch erkennen. Übrigens nicht nur auf dem Laufsteg, sondern auch unter der Zuschauermenge. So viele crazy Outfits auf einem Fleck sieht man selten.

Die Show ist ein gut durchdachtes Spektakel, ein farbintensives Festival, wie man es von den internationalen Ready-to-wear Schauen kennt. Alle Outfits sind sehr künstlerisch, kreativ und ausladend, industriell gibt es deshalb nicht viel zu verwerten. Strick ist leider sehr, sehr wenig zu sehen. Aber auch da erkennt man ein paar Trends. Fangen wir doch mal damit an. Hier fasse ich für euch die neuesten Trends der Designer von morgen zusammen:

  • Royal Academy of Fine Arts 2017
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  • Schachbrett- und Rhomben-Muster

    im Strick blühen in grafischer Zweifarbigkeit auf.

  • Langhaarige Angora-Optiken

    hatten auf den neuen Ärmelvarianten viel Platz zur Wirkung.

  • Lackleder

    gab es wirklich fast bei jeder Mini-Kollektion und in jeder Sitzreihe; in Schwarz und Rot, in Braun und Smaragdgrün, in Neon: in beliebigen Farben also und oft angehaucht von den 80ies.

  • Fischnetze

    in großer Anzahl und in vielen Variationen waren vielleicht wegen der Hafenstadt Antwerpen angesagt. Sah aber immer richtig am Platz aus und im 90ies Flair.

  • Raffungen und Plissées

    lassen nicht los, vor allem ist es eine schöne Form, um Dreidimensionalität zu schaffen.

  • Starke Farben

    wechselten im rasenden Tempo, die Designer tobten sich aus und hatten auch sehr gelungene Farbkombis vorzuweisen. Immer noch viel Weinrot, Rot und Rosa zu sehen, hinzu kommen Braun- und Cognactöne, neu sind viele Gelbschattierungen.

  • Ärmelvariationen

    gab es en masse, genau wie in den großen Schauen lassen sich die Designer von keiner Form mehr abschrecken. Besonders präsent waren abgetrennte Ärmel mit Schlitzen anstelle des Armlochs – eine sehr schöne Idee.

  • Verdeckte Gesichter

    bei den Models waren oft das i-Tüpfelchen der Kollektionen. In der Welt der Großen ist dieser Trend eigentlich schon vorbei. Ich habe immer kein gutes Gefühl dabei, wenn den Models ihre Individualität entrissen wird. Aber ein Trend war es deutlich.

Ich hatte die Gelegenheit, in kurzer Zeit die Modenschauen von der Hochschule Niederrhein und der Royal Academy of Fine Arts zu vergleichen. Wie man es so erwartet, gibt die letztere einen kreativeren und schnitttechnisch aufwendigeren Output. Im Gegensatz zum handwerklichen Touch ist die deutsche Hochschule aber viel besser in der Technik und ihren Anwendungen dran. Da machen wir wohl auch was richtig. 😉

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